14. Juni 2019

GEOSpatial Data Day und SDS2019 - Zwei Konferenzen und geo7 aktiv dabei

Zwei Konferenztage mit vollgepacktem Programm gehen zu Ende. Mit einer Beteiligung von über 120 Personen wurde der GEOSpatial Data Day zum grossen Erfolg. Das neue Format mit Pitches, Posters und Hands-On-Workshops lud ein zu Interaktion, Innovation und Matchmaking. Die Organisatoren ziehen nach der gestrigen Durchführung ein positives Fazit. Der GEOSpatial Data Day war die Vorkonferenz zum SDS2019, der grössten Schweizer Data Science Konferenz, welche nahezu 500 Teilnehmer aus Forschung und Industrie in den Kursaal Bern lockte.

Gestern fand der GEOSpatial Data Day statt. Die halbtägige Konferenz war eine neue Kreation, entstanden aus einer Kooperation zwischen dem Verein GEOSummit und der Data+Service Alliance. Das Format war ausgerichtet auf Interaktion und Matchmaking (Take-home Message 1: Pitch & Poster schlägt Frontalunterricht). Als etablierter Anbieter von GIS-Dienstleistungen und als Mitglied der Data+Service Alliance bewegt sich geo7 seit Jahren in der Schnittmenge zwischen GIS und Data Science und beteiligte sich beim GEOSpatial Data Day auch als Mitorganisator, Sponsor und Presenter.

Der Anlass hielt, was er versprochen hatte. Es fand ein reger Austausch statt zwischen den Anbietern von Geodaten und datenbasierter Anwendungen (Take-home Message 2: Die besten Anwendungen basieren auf frei verfügbaren Daten - Anschlussfrage: wann fallen die Preishürden bei swisstopo?). Geglückt ist insbesondere die Zusammenführung von zwei Communities: den GIS- und Geodatenspezialisten aus dem Umfeld des Vereins GEOSummit und den Datenanalysten aus dem Data+Service Netzwerk.

Schlag auf Schlag folgte am heutigen Tag auch gleich der nächste Höhepunkt. Der SDS2019 vermochte die Ausführungen der letzten Jahre noch einmal zu toppen und liess dem Datenanalystenherz keine Wünsche unerfüllt: Inspirierende Keynotes, sieben (!) parallele Tracks inkl. Roundtables, dazu Gelegenheiten fürs Knüpfen und Pflegen von Kontakten.

geo7 war auch am SDS2019 aktiv dabei. Nicolas Lenz stellte die Versorgungsanalyse aus dem Veterinärwesen, eine Zusammenarbeit mit identitas vor. Nicht zuletzt auch durch die Aktivitäten der Spatial Data Analytics Expertengruppe war das Thema Geodatenanalysen an der diesjährigen Ausführung der Konferenz deutlich präsenter, gar mit einem eigenen Track mit anderen spannenden Vorträgen der Fachhochschule Fribourg, der Migros und der Swiss Re (Take-home Message 3: Ein erfolgreiches Modell ist genau und flexibel aber insbesondere interpretierbar).

Fazit der beiden Tage

Das Potenzial von (Geo-)Daten und der Umgang damit ändert sich von Jahr zu Jahr. Frühere Dauerbrenner wie z.B. Berechenbarkeits-Engpässe werden kaum mehr diskutiert. Hingegen sind Schwierigkeiten mit der Datenqualität, Datenzugänglichkeit und der Interpretierbarkeit von Analyseresultaten weiterhin aktuell. Die Arbeit geht nicht aus.

PS: Impressionen zum GEOSpatial Data Day sind schon online: https://www.geosummit.ch/geoday-2019/impressions-gsdd-2019.html