02. November 2016

ESRI GIS Talk 2016 vom 25. – 27. Oktober in München

Die deutschsprachige (ESRI) GIS Welt traf sich Ende Oktober in München. In Branchenforen, Technologie- und Lösungsvorträgen wurden aktuelle Trends und Innovationen vorgestellt. Mit beigetragen hat auch geo7 mit einem Vortrag zum Projekt "Klimawandel und Naturgefahren".

Mehr als 1000 Besucher liessen sich Ende Oktober am ESRI GIS Talk in München über neue Produkte und Entwicklungen im GIS-Bereich informieren. So auch Peter Mani und Nicolas Lenz von geo7. Schwerpunkte bildeten die Themen Internet of Things (IoT), Smart Cities, Industrie 4.0, Digitalisierung sowie Open Data. In 13 Branchenforen wurden diese Themen vertieft. In verschiedenen Beiträgen wurde beispielsweise aufgezeigt, wie durch (Geo-)Information Ressourcen effizienter genutzt werden können und damit die Umweltbelastung reduziert werden kann. Spannend waren auch Vorträge, die die gesellschaftlichen Auswirkungen dieser Entwicklungen zeigten. So kann die gemeinsame Nutzung von Geräten, Fahrzeugen oder Gebäuden zu einer Reduktion des Ressourcenbedarfs führen. Wenn jedoch 10 oder 20 Personen nur noch eine Bohrmaschine besitzen und diese untereinander teilen, dann sinkt auch die Anzahl der Arbeitsstellen, an denen Bohrmaschinen produziert werden. Da tauchte dann auch schon mal der Begriff „bedingungsloses Grundeinkommen“ auf und lancierte weitere Diskussionen.

Konkreter wurde es in den Lösungs- und Technologievorträgen. Im Themenblock Natur und Umwelt wurden u.a. mobile Lösungen in der Land- und Forstwirtschaft, der Einsatz von Drohnen und die Nutzung der immer detaillierteren Remote Sensing Daten präsentiert. In diesem Block stellte Peter Mani auch das geo7-Projekt „Klimawandel und Naturgefahren“ vor. In diesem Projekt wurde ein innovatives Konzept umgesetzt, indem Fuzzy Logic Tools aus Matlab ® in ArcGIS integriert wurden. Mit Fuzzy Logic kann die Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung und die Unschärfe in den Daten adäquat berücksichtigt werden. Die Integration ins GIS erlaubte eine effiziente, landesweite Bearbeitung der umfangreichen Datensätze.

Neben diesen Fachbeiträgen bot der GIS-Talk aber auch die Möglichkeit für interessante Diskussionen und fachlichen Austausch. Reich an neuen Ideen und Inputs kamen wir daher nach Hause und werden dieses Wissen bei neuen, innovativen Lösungen einbringen.